KRITIKEN (Auszüge)

- B.H., Tenor mit ausgefeilter Technik(...), charmant kam er daher.                         Zweibrücken 2007

- Der Winkeladvokat Dr. Blind, köstlich: BH                                                                Merzig 2007

- Wie ausstrahlende Wirkung nachhaltig zu erzielen ist, zeigte Berthold Hirschfeld (Theophil).                                                                                                                                                                    Erfurt 2006

(...) auch die kleineren Rollen, vor allem Berthold Hirschfeld (Monostatos) und Michael Haag (Sprecher) vermögen mit exakt ausgearbeiteter Rollengestaltung Akzente zu setzen.                                                                                                                                                                                                  Trier 2000
Auffällig unter den sonstigen Darstellern: Berthold Hirschfeld als wirrer Erfinder Spalanzani.                                                                                                                                                                     Trier 2000

In zartem Sopran und weichem Tenor finden sich Ottilie und Dr. Siedler (B.H.)
B.H. als Rechtsanwalt Dr. Siedler ist nicht nur schneidig und fesch, sondern hat auch eine schöne Stimme und darf sich in der Heurigenszene mit der Geige präsentieren.
                                                                                                                                                                                Kaiserslautern 1999

Der stotternde Wenzel wird von B.H. dargestellt, der der Figur eine tragische Größe verleiht, und sie so vor einer Karikatur bewahrt.
B.H. , der diskret komische, rührende und gesanglich untadelige Wenzel.- B.H. als köstlich stotternder „offizieller" Bräutigam bringt auch die buffonesken Elemente wirkungsvoll ins Spiel, ohne je in billigen Schwank abzugleiten.
                                                                                                                                                                                             Luzern 1997

B.H. verfremdet die Rolle seinerseits, wenn er zunächst eine geradezu erbarmungswürdig hilflose Hexe spielt. Aber die Register, die er zieht, wenn er keifend und feixend zum Hexenritt ansetzt, schafft doch die nötige Schauerstimmung. - Der große Gewinn aber für die Aufführung ist die Hexe ... B.H. versteht es ausgezeichnet, nicht nur mit Wortbetonungen sondern auch mit stimmlichen Mitteln Akzente zu setzen in einer Mischung aus Verschlagenheit, Dämonie und Wildheit. Eine Luxusbesetzung für die Hexe.
                                                                                                                                                                                 Luzern 1996

Fünf Jahre lang war B.H. am Theater Trier als Sänger tätig und hat sich als Buffotenor viele Zuschauerherzen ersungen und erspielt. In der Zeitschrift „Opernwelt" wurde bezüglich seines Don Curzio seine "ideale Mozart-Tenorstimme" gewürdigt. Diese bewies er auch in „Die Zauberflöte" als Monostatos und als Pedrillo in „Die Entführung aus dem Serail".Mozarts Musik ist immer ein Prüfstein für Sänger, und gerade diese Partien meisterte er mit größter Klarheit.
Außerdem verfügt er über ein außergewöhnliches Schauspieltalent, das jede seiner Rollen zu einem Erlebnis werden lässt. Die „Frankfurter Rundschau" nannte seine Interpretation der Tum-Tum in Hindemiths „Nusch-Nuschi" nicht umsonst „stimmlich und schauspielerisch souverän". In Trier wird er von vielen Zuschauern besonders durch die Darstellung der Hexe in „Hänsel und Gretel" unvergessen bleiben.
                                                                                                                                                                                              Trier 1993